Life

Samstage, wie ich sie liebe.

 

Ich bin ein Freund von Samstagen, Sonntage hingegen hasse ich. Das wird sich womöglich irgendwann ändern, wenn ich mal einen Job habe und die ganze Woche nur damit verplämpere. So lange nutze ich sowohl die Werktage als auch die Samstage dazu, irgendwas superduperschönes zu unternehmen. Und heute war der Naschmarkt dran.

Jeden Samstag findet am Naschmarkt in Wien ein Flohmarkt statt. Man kann sich das in etwa so vorstellen: alle Wiener plus alle Touristen dieser Erde versammeln sich auf einem kleinen Fleck und kramen nach alten Dingen, wühlen sich durch Klamottenberge oder schieben sich Fallafel zwischen die Zähne. Manchmal auch alles gleichzeitig.

Ich kaufe auf Flohmärkten so gut wie nie etwas, weil ich nichts sammle oder auf getragene Klamotten stehe. Meist bin ich eher der passive Part, der auf den Liebsten wartet, während er zwischen Vinylbergen hockt und das Schnäppchen seines Lebens sucht. Aber diese Atmosphäre ist einfach immer wieder super – vor allem, wenn er an so einem Ort stattfindet. Wir verbrachten also unseren Tag mitten im Getümmel – die Ellenbogen immer weit ausgefahren, sonst kommt man um – und aßen Kebab, kauften Tzatziki, Hummus und Fladenbrot und strahlten an diesem wunderschönen Herbsttag mit der Sonne um die Wette.

Wenn Ihr also mal in Wien seid, genießt einen Samstag am Naschmarkt. Es lohnt sich. Aber das steht eh in jedem Touri-Führer.

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