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FilmReview: The Ides of March.

Frisch aus dem Kino zurück, tippe ich nun gleich den Review zum Film – erster Eindruck zählt natürlich.

Ich war das erste Mal im English Cinema Haydn in Wien und kann das wirklich empfehlen. Schöne Abwechslung zu den großen Kinoketten und, bis auf den teils schwachen Sound, wirklich gemütlich und empfehlenswert.

Aber nun zum Film:

Die Geschichte ist auch hier relativ simpel: Mike Morris (George Clooney) möchte Präsidentschaftskandidat werden und das mit Hilfe von Stephen Meyers (Ryan Gosling). Der Weg ist steinig, da die Politik nicht immer ganz so sauber abläuft, wie man das gerne hätte. So muss auch Stephen Meyers einige Hürden überwinden und – was mir im Vorhinein nicht so bewusst war – ist auch die Hauptperson des Films. Er lernt viel über sich selbst, wer seine wahren Freunde sind, wem er trauen kann und wie er sich beruflich entwickelt.

Ich fand den Film wirklich gut und finde auch, dass den jeder mal gesehen haben sollte. George Clooney macht als Regisseur und als Schauspieler einen wirklich guten Job und ich mag Ryan Gosling in den ernsteren Rollen noch mehr als in den locker-flockigen als Prince Charming. Das einzige, was zu den 5 Sternen fehlt, war das (für mich) seltsame Ende, was bei mir doch einige Fragen offen ließ und ich das auch ganz anders interpretiert habe als andere. Aber das muss nicht immer schlecht sein – ich hatte nur ein irgendwie unbefriedigendes Gefühl und hätte mir einen klareren Schluss gewünscht.
Fazit: Der Film regt zum Nachdenken an und beleuchtet viele Themen, nicht nur die Politik. Und obwohl ich nun wirklich niemand bin, der gerne Filme über Wahlen/Politik guckt, muss ich sagen: die DVD wird in meinem Regal ganz sicher stehen. Anguckbefehl!

Thumbs up, Mr. Clooney!

Trailer | IMDb

Bewertung: ★★★★½

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