Photography Tech

Review: Epson V330.

Als ich mir die Minolta kaufte, überlegte ich mir im gleichen Moment, wie ich die Bilder digitalisiere. Mir war klar, dass ich es mir auf Dauer nicht leisten kann, von jedem Foto einen Abzug machen zu lassen und den irgendwie ins Netz zu kriegen. Deshalb las ich mir alles über Fotoscanner durch, was ich so fand und mir wurde klar: entweder, ich raube eine Bank aus oder ich gebe mich mit einem weniger professionellen Gerät zufrieden. Brav wie ich bin, entschied ich mich für letzteres und vor einigen Tagen kam er an: der Epson V330. Da Amazon den nicht nach Österreich liefert, kaufte ich ihn via redcoon. Lief alles reibungslos, bis ich ihn auspackte und loslegen wollte. Nix ging, der Epson-Chat konnte mir nicht helfen und sagte nur, ich solle ihn zurückschicken. Letztendlich war es nur ein dummer Fehler und es ging endlich. Negative in den vorgesehenen Adapter geschoben, auf Scannen gedrückt, fertig. Ich wollte drei Scanprogramme testen: EpsonScan (ist dabei), VueScan und SilverFast. Nachdem mir VueScan nur total dunkle und hässliche Bilder scannte und SilverFast erst gar nicht mit meinem Scanner funktionieren wollte, nahm ich EpsonScan. Furchtbar hässliche Software, erinnert an Win95, aber es ist kostenlos, klein, gut verständlich und macht seinen Job. Zumindest so lange, bis ich eine bessere Alternative gefunden habe.

Alle Scanergebnisse bisher waren top, die Farben schön und die Helligkeit enorm viel besser als auf den Abzügen vom DM. Man muss, wie auf dem Bild oben gut erkennbar, eben aufpassen, dass kein Staub auf den Negativen ist und die Scanoberfläche ebenso staubfrei ist, aber das ist ja ohnehin klar.

Fazit: Gut investierte 95 EUR, der Scanner hat absolut meine Erwartungen erfüllt. Meine ersten gescannten Bilder findet Ihr hier.

Epson V330 bei Amazon (Partnerlink)

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1 Kommentar

  • Reply
    Clemens
    2012/02/03 at 19:46

    Freu mich für dich :)
    Wenn ich mir jemals einen Scanner anschaffen würde, dann vermutlich diesen.

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