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REZEPT | LÁNGOS

langos

Um Lángos zu kennen, muss man vermutlich nie in Ungarn gewesen sein, da es mittlerweile ziemlich gängig bei Stadtfesten, Flohmärkten oder anderen Veranstaltungen ist. Meinen besten Lángos habe ich dennoch in Ungarn gegessen und da ich leider nicht so oft in den Genuss komme, habe ich mir vor einigen Jahren in den Kopf gesetzt, das selbst machen zu wollen. Was soll ich sagen: ich könnte das jede Woche essen! Gesund ist natürlich anders, aber ab und an darf man sich das ruhig mal gönnen und die Zubereitung ist so leicht, dass es wirklich jeder hinkriegt. Um diese Knofiexplosion zu erleben, müsst ihr folgende Zutaten im Haus haben:

Für den Teig (ergibt 4 Stück):

500g Mehl
7g Trockenhefe
250ml lauwarmes Wasser
100ml lauwarme Milch
je 2 TL Zucker und Salz
Öl

Für den Belag:

250g Sauerrahm
etwas Milch
Streukäse
3 Knoblauchzehen
Petersilie
Salz und Pfeffer

Zunächst Mehl und Hefe miteinander verrühren, dann die lauwarme Milch und das lauwarme Wasser hinzugeben. Mit Zucker und Salz würzen und gut verkneten. Sollte der Teig noch zu klebrig sein, etwas mehr Mehl verwenden. Nun an einem warmen Ort gehen lassen, bis der Teig gut aufgegangen ist. Ich benutze hierfür immer unsere Brotbackmaschine, die für mich den Teig rührt und auch schön aufgehen lässt.

In der Zeit kann man gut die Sauce vorbereiten. Hierzu einfach einen Becher Rahm mit drei gepressten Knoblauchzehen verrühren, etwas Milch hinzugeben und mit Salz, Pfeffer und etwas Petersilie abschmecken.

Wenn der Teig fertig ist, kann man ihn einfach in vier Teile teilen und gut ausbreiten (nicht rollen!). Nun in einer Pfanne mit heißem Öl frittieren. Sobald der Lángos auf beiden Seiten schön Farbe angenommen hat, sollte man ihn ein wenig auf Küchenpapier abtropfen lassen und anschließend mit der Sauce bestreichen. Wer es etwas würziger mag, kann jetzt noch ein wenig Salz und Pfeffer hinzugeben, bevor man den Käse darauf verteilt.

Wer kein Fan von dem Belag ist, kann auch einfach nur den Lángos mit Öl und Knoblauch einreiben oder auch die deftigere Variante mit Letscho wählen.

Guten Appetit!

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3 Kommentare

  • Reply
    sassi
    2014/06/23 at 10:13

    ich hab langos leider noch nie in ungarn gegessen und kenne deine variante leider nur aus dem fernsehen. dabei hört sich das so fantastisch an und schaut auch unglaublich lecker aus. ist – glaub ich – GENAU meins!
    danke für das rezept!

    • Reply
      staenkerliese
      2014/06/24 at 17:34

      Die Variante gibt’s meist beim Flohmarkt in der Neubaugasse auch, aber lange nicht so schmackhaft wie in Ungarn :) Wem das nicht schmeckt, der MUSS einen Knall haben! <3

  • Reply
    REZEPT | KNOBLAUCHCREMESUPPE IM WECKEN | staenkerliese.com
    2014/11/15 at 14:08

    […] kurzem habe ich euch mein Rezept für Lángos gezeigt und heute folgt die zweite Knofibombe: Knoblauchsuppe im Wecken! Kein Ungarnbesuch vergeht […]

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