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FilmReview | The Fault In Our Stars

Es ist schon eine ganze Weile her, dass ich den Film gesehen habe, aber ich muss unbedingt noch meine Review dazu loswerden! An alle, die noch überlegen, ob sie den Film sehen sollten oder nicht: u n b e d i n g t.

Inhalt

Die junge Hazel ist seit einigen Jahren krebskrank und nun im Endstadium. Sie und ihre Umwelt weiß, dass sie nicht mehr lange leben wird. Sie lässt sich hängen, sitzt nur noch vor dem Fernseher und geht nur ihrer Mutter zuliebe ab und an zu einer Selbsthilfegruppe. Dort lernt sie irgendwann Gus kennen, der seit über einem Jahr krebsfrei lebt und seinen besten Freund begleitet. Beide freunden sich an, verlieben sich und erleben ganz spezielle Monate miteinander, die zwar von vornherein nicht gut enden können, aber beide einfach unheimlich glücklich machen.

Review

Anfangs war ich skeptisch, als ich die beiden Hauptdarsteller gesehen habe. Durch die Buchvorlage hatte ich ein ziemlich genaues Bild vor Augen, wie ich mir die beiden vorstellte und so sahen sie nicht aus. Im Laufe des Films habe ich mich aber daran gewöhnt und letztendlich war es eine wirklich gute Wahl. Beide haben ihre Rollen toll gespielt und nicht umsonst hatten vermutlich 75 Prozent der Leute im Kinosaal Tränen in den Augen (oder haben sogar richtig stark geweint, was ich wirklich noch nie erlebt habe).

Die Geschichte von John Green gibt so viel her und ist schon jetzt eins meiner liebsten Bücher, die ich je las. Das Buch ist meiner Meinung nach noch besser, aber nur, weil einen die Worte noch mehr berühren als der Film an sich. Ich habe aber ehrlich noch nie eine so gute Verfilmung eines Buches gesehen! Normalerweise stört mich vieles, vor allem wenn Dinge weggelassen werden. Hier war es aber die richtige Dosis und man hat sich sehr stark auf die Vorlage gestützt. Die Stimmung des Buches wurde genau im Film getroffen – eine Mischung zwischen purem Glück und viel Traurigkeit.

Das Schicksal ist ein mieser Verräter hat mich wahnsinnig berührt und ich war glücklich, dass man diesem großartigen Buch so gut gerecht geworden ist. Der Soundtrack ist übrigens ebenso absolut empfehlenswert!

The Fault In Our Stars @ IMDb
Bewertung: ★★★★½

Habt ihr ihn schon gesehen?

 

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3 Kommentare

  • Reply
    Christina
    2014/07/02 at 09:30

    Ich hab den Film auch schon gesehen und für gut befunden. Die Stimmung im Kino leider weniger, die hat mir den tollen Film ziemlich kaputt gemacht. Richtig lautstark heulende Menschen stören irgendwie schon..
    Und ich stimme dir zu – die Schauspieler wären auch nicht meine erste Wahl gewesen und ich war beim Trailer richtig enttäuscht. Im Film haben sie mir dann doch richtig gut gefallen. :)

    • Reply
      staenkerliese
      2014/07/02 at 21:14

      Den Trailer hab ich mit Absicht gemieden – das mach ich meist, wenn ich ohnehin schon sicher bin, dass ich den Film unbedingt sehen will :) Gestört hat mich das Weinen gar nicht, nur gewundert, da ich das so wirklich noch nie erlebt habe. Finde es aber ein Zeichen für sich, wenn ein Film sowas auslösen kann.

  • Reply
    das dinnerproject in der kalenderwoche 40 | zwergenprinzessin kocht!
    2014/10/06 at 17:50

    […] & geheult the fault of our stars – jetzt weiß der kerl auch, dass ich so richtig heulen kann beim filmschauen. bis jetzt […]

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