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2016: MY YEAR IN BOOKS

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At the beginning of last year, I wrote about my resolutions for 2016. I didn’t stick to all of them unfortunately, but I wanted to read 25 books and I did it! It wasn’t that hard at all, even though I almost didn’t read anything during the summer. To end this challenge properly, I wanted to quickly talk about my favorite (and also least favorite) books of the year.

I tried to read not only novels like I usually do, but also books a bit different to that, which were mainly biographies like Scrappy Little Nobody by my number one girlcrush of all time, Anna Kendrick, and also Talking As Fast as I Can from Lauren Graham, which I adore. Both of those were amazing and I couldn’t recommend them enough.

A completely different book though was Modern Romance by Aziz Ansari (full review here), which was one of my first books this year and my most favorite one, too! I absolutely loved this book for some reason – it’s not just very funny, but I found myself also thinking about the topic a lot afterwards and it stuck with me throughout the whole year. If you are up for a bit of a different book, you should definitely pick this one up immediately!

The book that tugged at my heartstrings the most was probably When Breath Becomes Air by Paul Kalanithi. I cried and laughed a lot while reading it and I even wrote a little message to his wife after finishing it, just because this story felt so special to me and I wanted to thank her. I will definitely keep this book forever and I am glad I picked up a hardcopy as it’s also made beautifully.

For the bad books – I didn’t really read one this past year. There were some that didn’t stick to me for long, like The Twelve Days of Dash & Lily or The First Bad Man by Miranda July, but they weren’t really bad, they were mostly just not like I would have thought they’d be.

Many of those 25 books I read in the past year have been amazing, so I definitely recommend checking out the whole list here. For the upcoming year, I’ll try to read 30 books and also start listening to some podcasts. If you have any recommendations, let me know!

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Emma Donoghue – Room

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Room ist eine aufwühlende Geschichte einer Mutter, die ihren Sohn Jack nicht nur im Room bekommen, sondern auch dort aufgezogen hat. Das Buch erschien bereits 2010, wurde aber erst so richtig erfolgreich durch die Verfilmung durch Lenny Abrahamson.

Emma Donoghue erzählt von einer Geschichte, die einen sofort einige Jahre zum Fall Fritzl zurückversetzt. Der fünfjährige Jack lebt mit seiner Mutter seit seiner Geburt auf nur 16 Quadratmetern, und außer dem Fernseher und den immer wiederkehrenden Besuchen von Old Nick, hat er keinen Bezug zur Außenwelt. Für ihn ist Room seine Welt – er fühlt sich wohl, lebt seinen Alltag mit Ma und denkt, er sei ein ganz normaler Junge.

Die Mutter hat eine kleine, aber schöne Welt für Jack geschaffen, in der er spielt, Geburtstage feiert und Geschenke erhält. Sein einziger Bezugspunkt ist seine Ma, an der er fürchterlich hängt, die aber seinen vielen Fragen irgendwann nicht mehr ganz standhalten kann, und beginnt, die Wahrheit zu erzählen. Auf ihr lastet ein unfassbarer Druck, da sie ihren Sohn beschützen, aber auch in die Freiheit bringen möchte und denkt sich mit der Hilfe von Jack deshalb einen Plan aus, um aus Room zu entkommen.

Da die Geschichte mich wirklich sehr gefesselt hat und man mitleidet, möchte ich gar nicht zu viel verraten. Nur so viel: Emma Donoghue hat wunderbare Charaktere erschaffen und lässt uns durch ihren komplett eigenen Schreibstil sehr an der Gedankenwelt des Jungen teilhaben. Sie versteht es, dass sich wohl jeder gut in dieses kleine, aber doch sehr eigenwillige Kind hineinversetzen kann. Ich würde das Buch jedem absolut ans Herz legen, da es eine mitreissende, aber sehr schöne Geschichte zwischen Mutter und Sohn ist, die trotz dieser irren Umstände einfach nur herzzerreißend und ehrlich erzählt wird.

Room @ Amazon | Raum (DE) @ Amazon

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MODERN ROMANCE

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Als ich das Buch von Aziz Ansari entdeckte, sprach mich vor allem das Cover an (wie so oft). Ich wusste zu dem Zeitpunkt nicht, wie er aussieht oder dass das eben der Aziz Ansari ist, der auch in Serien wie Parks & Recreation mitgespielt hat. Mich hat einfach nur der Titel und das Cover – und nachdem ich die Zusammenfassung las – auch der Inhalt angesprochen. Statistiken, Liebe und Humor in einem Buch? Oh ja!

Aziz hat etwas versucht, wovon ich nicht geglaubt hätte, dass das so gut gelingen kann. Er hat sich einem sehr beliebten Thema, der Liebe, gewidmet und dies mithilfe von Wissenschaftlern über die letzten Jahrzehnte analysiert. Das klingt auf Anhieb wahnsinnig trocken, war es aber überhaupt nicht. Aziz ist neben der Schauspielerei auch Standup-Comedian, was man dem Buch in jeder Faser anmerkt.

Das Buch beginnt mit einem Besuch eines Altersheims, in denen eine Gruppe älterer Bewohner zu ihrer Ehe und vor allem zur Art, wie sie ihre Ehepartner kennengelernt haben, befragt wurden. Uns ist natürlich allen irgendwie klar, dass sich das Kennenlernen und Dates in den letzten Jahrzehnten verändert haben, aber dies und die Analyse dessen in jedem Detail zu lesen, ist etwas ganz anderes. Unsere Generation gibt sich nicht damit zufrieden, nur in der unmittelbaren Nähe (Nachbarn, Arbeitskollegen…) nach einem geeigneten Partner zu suchen. Wir geben uns auch nicht damit zufrieden, einfach einen Lebenspartner finden zu wollen – wir wollen verliebt sein, auf Wolke 7 schweben und das am besten bis ans Lebensende. Diese Ansprüche gab es vor einigen Jahrzehnten in dem Umfang noch nicht, die meisten Menschen waren nicht so “picky”. Heute swipen Menschen auf Tinder und entscheiden sich, dass der Typ, welcher 10km entfernt wohnt, eben einfach nicht das passende Match ist, weil er 1 Jahr zu jung ist oder die falsche Haarfarbe hat. Viele sehen nicht mehr die Menschen hinter dieser Art des Datings, sondern einfach die Vielzahl an Möglichkeiten, die man denn haben könnte und vergessen womöglich dabei, worum es eigentlich geht.

Genau das und noch so viel mehr hat Aziz in seinem Buch aufgeschrieben und mir selbst (obwohl ich keine Dates brauche und hoffentlich auch nie brauchen werde) mit vielem die Augen geöffnet. Warum mich das Buch aber eigentlich so fasziniert hat, war, dass es überhaupt nicht angestrengt geschrieben wurde, wie man das sonst aus dieser Sparte Büchern kennt. Ich habe selten ein so lustiges Buch gelesen und wohl noch nie eines, wovon ich wissenstechnisch so viel mitnahm. Ich würde tatsächlich jedem empfehlen, es mal zu lesen, ganz egal, ob ihr auf Partnersuche seid oder schon jahrelang vergeben.

Paperback | Kindle

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GIFT GUIDE FOR BOOK LOVERS 2015

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Ich lese zwar mittlerweile fast ausschließlich mit dem Kindle und viele meiner Freunde tun das auch, aber verschenken würde ich eBooks vermutlich nie. So ein schönes, eingepacktes Buch macht unter dem Weihnachtsbaum einfach eine bessere Figur. Solltet ihr auch vorhaben, Bücher zu verschenken oder generell noch auf der Suche nach einem Geschenk sein, dann hilft euch mein Gift Guide für die Leseratten hoffentlich.

01: “Girl on the Train” fällt als Thriller normalerweise nicht in mein Beuteschema. Ein bisschen creepy, aber sehr spannend und ratzfatz ausgelesen.
02:Du neben mir und zwischen uns die ganze Welt” hat mich sehr überrascht. Die Geschichte um das Mädchen, was gegen die Welt allergisch ist, ist so viel mehr als was man anfänglich vermutet. Eines meiner Lieblingsbücher aus diesem Jahr – eine volle Rezension gibt’s schon bald auf dem Blog.
03:All die verdammt perfekten Tage” ist ein sehr emotionaler Roman über zwei Jugendliche, die sich dem Leben stellen. Tragisch schön, vor allem durch die tollen Charaktere.
04: “Extraordinary Means” ist eine Geschichte um tiefe Freundschaften, dem Tod und zweiten Chancen – gepaart mit einer großen Portion schwarzem Humor.
05: “The Distance Between Us” ist eine Geschichte um die junge Caymen, die sich in den reichen Typen nebenan verliebt. Oder doch nicht? Klingt lahm, ist es aber ganz und gar nicht. Das Buch enthält eine tolle Geschichte mit sympathischen Charakteren und hat viel Sarkasmus zu bieten.
06:This Year Will Be Different” ist eine ganz andere Art von Buch. Monika Kanokova beschreibt die Anfänge von Frauen, die eine Freelancer-Karriere gestartet haben. Das Buch gibt tolle Einblicke – vor allem für jene, die sich das für sich selbst auch vorstellen könnten.
07:Krautkopf” war eines meiner liebsten Kochbücher aus diesem Jahr. Nicht nur für Vegetarier ein tolles Geschenk unter’m Baum!

Habt ihr noch weitere Buchtipps zum Verschenken? Dann nur her damit! :)

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Drei Bücher #6

//Green, John: Paper Towns

Oh, John. Dieser Kerl hat’s schon wieder getan und mich in seine Welt entführt. Q und seine Nachbarin Margo erleben eine aufregende Nacht, in der sie Margos Rache-Liste abarbeiten und plötzlich ist sie verschwunden. Einfach weg, ohne ein Wort. Oder vielleicht doch nicht? Q versucht, die Rätsel zu lösen und Margo wiederzufinden.
Eine ganz andere Art Buch von John Green, aber nach The Fault in Our Stars war es mein liebstes. Bin schon jetzt sehr gespannt auf die Filmadaptierung, welche dieses Jahr in die Kinos kommt!

@Amazon

//Niven, Jennifer: All the Bright Places

Ach, dieses Buch. <3 Auf Amazon wird es beschrieben als Mischung zwischen The Fault in Our Stars und Eleanor & Park, und besser beschreiben könnte man es auch nicht. Die Beziehung zwischen Finch und Violet ist ganz anders als in den üblichen Teenieschnulzen und berührt einfach. Beides sind wundervoll ausgedachte Charaktere, die man ins Herz schließt und nicht möchte, dass das Buch ein Ende nimmt. Werde mir definitiv noch weitere Bücher von Jennifer Niven ansehen müssen. @Amazon

//Hayes, Suzanne/Nyhan, Loretta: I’ll Be Seeing You

Dieses Buch habe ich entdeckt, als ich im Buchladen stöberte. Passiert mir mittlerweile sehr selten, aber hier hat mich der Klappentext sehr interessiert und ich wollte mal eine kleine Pause von Liebesgeschichten. Rita und Glory entwickeln eine ganz besondere Brieffreundschaft, als ihre Männer in den Krieg ziehen. Sie stützen sich, helfen einander beim langen Warten auf gute Nachrichten und geben sich Halt, um den Alltag halbwegs gut zu bewältigen. Ich mochte dieses Buch sehr gerne, da es nicht nur davon erzählt, wie furchtbar diese Zeit für beide Frauen und Familien war, sondern vor allem beschreibt, wie wichtig Freundschaft in diesen schweren Zeiten ist und man sich dafür noch nicht einmal real begegnet sein muss. Sehr, sehr schön.

@Amazon

 

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Review: Fifty Shades of Grey

Ich muss hier heute mal eine Lanze brechen, und zwar für 50 Shades of Grey. Sowohl für die Bücher als auch für den Film, der derzeit in den Kinos läuft.

Nie hätte ich gedacht, dass mich die Geschichte um Christian Grey wirklich packen könnte, nachdem ich das erste Buch halb durch hatte. Den ersten Teil las ich noch auf Deutsch und fand die Übersetzung so dermaßen mies, dass ich fast aufgegeben hätte. In der Mitte überlegte ich mir dann einfach, die Originalausgabe auf den Kindle zu laden und ab da war es um mich geschehen. Ich las die drei Teile in insgesamt circa einer Woche und war richtig traurig, als es vorbei war. Umso klarer war es, dass ich mir den Kinofilm quasi ansehen musste, auch wenn ich davon ausging, dass er dem Buch vermutlich nicht gerecht werden würde – wie es eben immer so ist.

Mein Freund, den ich mitgeschleppt hatte, fand den Film von Beginn an furchtbar, aber das war mir schon fast klar. Der Film spaltet die Meinungen, genau wie das Buch, aber ich finde den Umgang damit einfach etwas unfair. Die Bücher haben ein Tabuthema angesprochen, was für mich aber nicht den Hauptteil der Geschichte ausmacht. Es geht für mich nicht darum, dass Mr. Grey eben auf besonders harte Knickknack-Methoden steht und ich fühle mich von dieser Art auch nicht angesprochen. Ich sitze nicht mit hochroten Ohren davor und kichere in mich hinein, wie versaut das doch alles ist. Ich fand es einfach sehr spannend, wie die Geschichte sich entwickelt hat. Das erste Buch war für mich das schwächste und es war mir klar, dass der Kinofilm dazu nicht einen riesigen Spannungsbogen haben könnte, denn es geht dabei nur um eins: um die Einführung ins Thema. Man wird mit seinen Vorlieben bekannt gemacht, lernt Anastasia kennen und bekommt auch eine leise Ahnung davon, was in seinem Kopf vorgeht. Für Leute, die die Bücher nicht kennen und nicht wissen, warum er so ist, wie er eben ist, kann der Film auch nichts sein. Für diese ist der Film lediglich eine zweistündige Kennenlernphase mit viel Bumserei und Peitschen.

Für mich haben die Macher das erste Buch saugut umgesetzt. Ich bin mir nicht sicher, ob ich Dakota Johnson als Anastasia Steele besetzt hätte, da ich mir ihre Figur deutlich anders vorgestellt habe, aber zumindest Jamie Dornan hat sich für mich als gute Wahl entpuppt. Auch ihn hätte ich mir vorher anders vorgestellt, aber er hat die Figur für mich wirklich gut umgesetzt. Einziges Manko war tatsächlich, dass man für mich zu wenig darauf geachtet hat, auch die Leute einzufangen, die nicht wissen, wie es weitergeht. Das Sexthema rückte für mich in den kommenden Büchern immer weiter in den Hintergrund und ich hoffe, dass sie das im nächsten Film besser umsetzen. Ich bin jedenfalls sehr gespannt auf den zweiten Film und hoffe, dass dieses Mal die dussligen, kichernden Menschen dem Kino fernbleiben, die es sich nur angesehen haben, um mal so richtig auf den Putz zu hauen.

9/10 Punkten.

 

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Review: Yes Please

Normalerweise fasse ich Bücher in einem Posting zusammen, aber Amy Poehler hat sich ihren eigenen Blogpost redlich verdient.

Ich bin mir sicher, dass mittlerweile jeder von diesem Buch gehört hat. Wenn man Twitter öffnet, findet man meist immer irgendeinen Tweet zu diesem Buch in der Timeline. Selbiges gilt für Instagram und YouTube, und da meine Lieblingsyoutuberin @essiebutton heute ihr Video zum Buch hochgeladen hat, musste ich noch schnell meine Review tippen, bevor ich mir das auch ansehe. Deshalb: los!

Poehler beginnt ihr Buch damit zu erklären, wie beschissen schwierig es eigentlich ist, ein Buch zu schreiben. Vor allem, wenn man ganz nebenbei noch eine berühmte Schauspielerin ist und Mutter zweier Kinder. Man solle nicht so viel erwarten von ihr, was das Buch angeht – aber seltsamerweise begann ich genau an diesem Punkt, ziemlich viel von Yes Please zu erwarten und wurde auch nicht enttäuscht. Good job, Amy!

Das Buch dreht sich rund um ihre Person – dem Start als Schauspielerin, um ihre Rollen bei Saturday Night Live und Parks and Recreation, aber auch sehr viel um ihr privates Ich, dem Zusammenspiel zwischen Job und Kindern beispielsweise. Sie hat dabei wenige Tabus und berichtet auch über ihre Erfahrungen mit Drogen – lediglich die Trennung von ihrem Ehemann Will Arnett schneidet sie nur kurz an. Was ich besonders toll daran fand: sie feiert sich nicht selbst. Sie erzählt von ihren Erlebnissen, die sowohl traurig und peinlich, als auch wahnsinnig aufregend und schön waren, gleichermaßen. Sie hebt sich nicht selbst in den Himmel, sondern sieht die Welt, in der sie lebt, als Geschenk an und nimmt sich nicht unnötig ernst. Sie malt aber auch nichts rosarot aus, sondern erzählt von den Schattenseiten ihres Lebens und den Problemen, die im Leben nun einmal auf einen zukommen.

“People are their most beautiful when they are laughing, crying, dancing, playing, telling the truth, and being chased in a fun way.”

Obwohl ich nur einige Sketches von SNL und auch Parks and Recreation nur flüchtig kenne, hat mich dieses Buch gefesselt. Es ist ehrlich, ernst und mit wahnsinnig viel Witz gespickt, dass man es einfach gerne mag. Ihr Schreibstil hat mir von Anfang an gefallen, da sie zu jeder kleinen Anekdote eine Schlussfolgerung für sich und ihr Leben zieht. Ich saß so oft vor diesem Buch und dachte mir, wie Recht sie doch mit all dem hat. Das Buch strotzt einfach vor Lebenserfahrung, Energie, Humor und so viel Liebe, dass man es einfach nicht weglegen kann.

@Amazon