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Leben

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Hi, 2016!

memorybook

Ein bisschen late to the party, aber nachdem ich mir das erste Mal in meinem Leben so wirklich Dinge für’s neue Jahr vorgenommen habe, wollte ich das hier auch festhalten. Normalerweise hielt ich bisher überhaupt gar nichts von Vorsätzen, da die spätestens im Februar alle über den Haufen geworfen wurden und nur sehr wenige Personen das wirklich durchziehen. Vor einigen Wochen begann ich mir dann aber unterbewusst einige Dinge vorzunehmen, ohne, dass ich wirklich darüber nachdachte. Da man bei zu vielen Vorsätzen garantiert kein Glück haben wird, habe ich mich auf 5 festgelegt, die ich dafür aber auch wirklich erreichen möchte.

Mehr (Wasser) trinken. Mag für viele ganz simpel sein, für mich ist es das absolut nicht. Ich trinke schon immer sehr wenig, weil ich es im Alltag einfach vergesse. Wenn ich da auf einen halben Liter am Tag komme, ist das schon viel – aber eben auch absolut ungesund. Deshalb: ab jetzt mehr Wasser!

Viel mehr kochen. Als ich noch Studentin war, habe ich deutlich mehr gekocht. Wenn ich jetzt am Abend nach Hause komme, habe ich einfach keine Lust mehr, noch in den Supermarkt zu rennen und zu kochen. Was aber auch damit zusammenhängt, ist, dass ich deutlich ungesünder esse. Deshalb: ab jetzt mehr vorkochen, selbst wenn ich dann am Wochenende länger in der Küche stehe.

Momente besser festhalten. Ich mache für mein Leben gerne Fotos, aber in letzter Zeit hole ich nur selten die Kamera raus und wenn, verstauben die Bilder auf meiner Festplatte und zeigen meist nur Dinge, die in meiner Umgebung stattfinden, aber viel zu wenig die Menschen um mich herum. Ich schreibe deshalb seit Weihnachten bereits in mein Erinnerungsbuch und denke darüber nach, mir eine Polaroid Kamera zu kaufen. Oder so einen putzigen kleinen Drucker.

Weniger ist mehr. Ich habe für dieses Jahr relativ große Reisepläne, was aber voraussetzt, dass ich spare. Im letzten Jahr habe ich das erste Mal jeden Monat ein fixes Gehalt auf meinem Konto gehabt, was auch dazu führte, dass ich mir kleinere Wünsche immer sofort erfüllt habe. Das will ich ändern, da ich eigentlich zu viel Kram um mich herum nicht mag. Ich will mir vorher Gedanken darüber machen, ob ich dieses oder jenes jetzt wirklich brauche, oder ob ich es in einem Monat eh wieder vergessen habe.

25 Bücher lesen. Dieser Vorsatz ist derselbe wie im letzten Jahr, nur, dass ich da etwas zu optimistisch war und 30 anpeilte. Habe ich natürlich nicht geschafft. Deshalb: dieses Jahr möchte ich mindestens 25 Bücher lesen. Nicht nur Romane, sondern auch Sachbücher oder Biografien. Falls ihr Tipps habt, lasst es mich wissen! Rezensionen werdet ihr hier sicher immer wieder finden.

Was sind eure Vorsätze für’s neue Jahr? Oder glaubt ihr auch genauso wenig dran wie ich früher?

Leben

WEAR // LIFE // LOVE

Eine neue Kategorie auf meinem Blog und alle so: yeah! Ab sofort wird es ein paar Mal pro Monat einen WEAR / LIFE / LOVE Beitrag geben. Die Idee dazu habe ich von der tollen Lily Pebbles gemopst und ein wenig abgeändert.

//WEAR

Ich habe mir im letzten Monat endlich einen Wunsch erfüllt und die Birkenstocks ‘Arizona‘ gekauft. Leider konnte ich die bisher nur in der Wohnung tragen, da sich das Wetterchen plötzlich dazu entschieden hat, doch schon die Herbstzeit einzuläuten, aber ich hoffe noch auf ein paar Spätsommertage, in denen ich ihnen die Straßen Wiens zeigen kann.

//LIFE

Am letzten Wochenende war ich für knappe drei Tage in meiner Heimatstadt und habe unser Stadtfest besucht, welches (leider!) nur alle zwei Jahre stattfindet. Ich habe es in meinem Leben noch nie verpasst und habe das auch jetzt nicht vor, nur weil ich 600km weit weg wohne. Ich hatte ein unglaublich schönes Wochenende und freue mich schon jetzt auf meinen Heimatbesuch zu Weihnachten.. tun wir einfach so, als wäre das gar nicht mehr weit weg.

//LOVE

Wie ich euch in einem meiner letzten Beiträge erzählt habe, durfte ich die Hochzeit einer meiner liebsten Freundinnen fotografieren. Umso spannender fand ich daher den Beitrag von Jasmine Star, welcher sich rund um den Job der Hochzeitsfotografin dreht – mit all seinen Freuden und Schwierigkeiten.

Beauty Leben Mode

WHAT’S IN MY BAG (MINI-EDITION)

What's in my bag

whatsinmybag

Heute zeige ich euch, was sich in meiner (neuen, whoopwhoop!) Tasche befindet, die ich momentan täglich mit mir herumtrage! Da ich diese Posts selbst total liebe, dachte ich mir, dass ich das selbst ja auch einfach mal machen könnte.

Was niemals fehlen darf ist mein iPhone. Es hat sich in den letzten Jahren zu meinem wichtigsten technischen Begleiter gemausert und ich nehme es überall mit hin. Da es jetzt aber doch schon einige Zeit auf dem Buckel hat, hoffe ich, mir nächstes Jahr mal ein neues leisten zu können! Abwarten. :) In Verbindung dazu dürfen aber natürlich auch nie meine Kopfhörer fehlen, da ich so gut wie immer Musik auf den Ohren habe, wenn ich unterwegs bin.

Außerdem dabei: meine Sonnenbrille von C&A. Früher trug ich nie Sonnenbrillen, weil ich einfach keine fand, in der ich mich nicht selbst auslachte, aber mittlerweile ist mir das ziemlich schnuppe und diese hier steht mir ausnahmsweise mal ganz gut. Momentan liebäugle ich noch mit einer etwas ausgefalleneren Variante, aber mal sehen, ob ich genug Mumm habe, die wirklich zu kaufen. ;-)

Ziemlich wichtig ist natürlich auch meine Geldbörse. Die hier ist recht aktuell von New Yorker und war spottbillig. Ich bin leider jemand, der ständig seine Geldbörse wechseln will, weil sie mir irgendwann nicht mehr gefällt. Albern, aber was soll ich machen? Mit der hier bin ich derzeit aber sehr zufrieden!

Ein weiterer technischer Freund, ohne den ich nicht mehr das Haus verlasse: mein Kindle! Selbst wenn ich garantiert nicht zum Lesen komme, nehme ich ihn trotzdem mit. Es könnte ja sein, dass ich im Bus bin und der plötzlich nicht mehr seine Türen öffnen kann! Und dann will man doch was lesen, oder? ODER? Äh. Eben.

Beautymäßig nehme ich so gut wie kaum etwas mit. Ein bis zwei Lippenprodukte und im Sommer ein Deo in Mini-Form, hier das CD Wasserlilien-Deo ohne Aluminium. Falls es wen interessiert: das Deo ist furchtbar und es bewirkt eher das genaue Gegenteil, weshalb ich ganz froh bin, dass es jetzt fast leer ist. Außerdem habe ich derzeit noch mein Parfum von Zara mit, da ich das neulich geschenkt bekam und es durch seine Größe einfach super zum Mitnehmen ist!

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Mein neuer Begleiter ist übrigens von Forever21 (ca. 21€) und soll erstmal meinen großen Wunsch nach einer Celiné Trio Bag stillen, bis ich sie mir leisten kann (… ich hoffe also, dass sie für immer und ewig hält). So klein und doch so geräumig! Kann ich wirklich nur empfehlen.

Was tragt ihr immer so mit euch herum?

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EINE STUNDE BEIM AMS

Normalerweise blogge ich hier ja keine Anekdoten aus meinem Alltag, aber heute muss ich das wohl einfach, weil mein Vormittag ein wenig absurd war. Wie man auf Twitter im Laufe der letzten Wochen mitbekommen konnte, bin ich seit März arbeitssuchend. Da ich das vorher noch nie war, kenne ich mich wirklich nullkommanix aus, wie dieser ganze Amtskram – vor allem in Österreich – abläuft. Ich meldete mich also beim AMS arbeitslos, da ich davon ausging, dass das eben so sein muss und bekam einen Termin. Als ich diesen aus privaten Gründen verschieben wollte, sagte man mir, dafür müsse ich einen Antrag stellen. Soso, ich bekomme nichts, muss aber sofort kommen? Ähm, okay.

Ich informierte mich natürlich stundenlang, was mir denn so zusteht beziehungsweise eben auch nicht und kam zu dem Entschluss, dass ich vom AMS nichts bekommen werde. Ich war also dementsprechend gespannt, was mich dort heute erwartet.

Da ich vorher noch nie beim AMS war, kannte ich das nur aus Erzählungen und dem Fernsehen. Was soll ich sagen… es war genau so. Die Stimmung eher gedrückt, die Mitarbeiter hatten einen ordentlichen Befehlston drauf und die Menschen wirkten müde. Sehr müde. Ein paar Minuten später rief mich der Feldwebel dann auf und ließ mich in ihr Kämmerchen, wo mir gleich ein Antrag hingeblättert wurde. Der Dialog lief dann ungefähr so ab:

I: Ähm eigentlich wollte ich den nicht ausfüllen, weil ich ja keinen Anspruch auf Arbeitslosengeld habe.
F: Also wollen Sie das gar nicht ausfüllen?
I: Naja, das ist ja nicht zielführend, oder? Ich habe ja keinen Anspruch.
F: Nun, mir ist das doch egal, zwingen werde ich Sie sicher nicht.
I: Ähm, also, was würde das denn bringen? Gibt es da manchmal Ausnahmen, oder..?
F: Warum haben Sie sich denn dann überhaupt gemeldet?
I: Weil ich einen Job suche und dachte, man müsse das so? Hätte ich denn Anspruch?
F: Naja, das kann ich Ihnen ja erst sagen, wenn Sie den Antrag gestellt haben.
I: Ähm..
F: Nagut, ich schaue kurz nach. (tipptipptipp) – Ja, stimmt, Sie haben keinen Anspruch. Wollen Sie denn nun den Antrag stellen?
I: Naja, ich habe doch keinen Ansp…?
F: Na, mir ist das doch egal, Sie müssen nicht.
I: Ok, dann fülle ich eben einen aus. (Mir war das ehrlich schon zu blöd.)

Ich füllte den Wisch dann aus und sie bat mich, alles auszufüllen, auch wenn es eigentlich nichts bringt. Nun, ja. Dann fragte sie mich noch, was ich denn eigentlich machen möchte, ob ich schon mal Bewerbungen geschrieben habe und gab mir einen Termin für Mitte April, 8 Uhr. Natürlich ganz ohne zu fragen, ob mir dieser Termin recht wäre.

Versteht mich nicht falsch – ich finde den Service an sich super und hätte ich irgendeinen Nutzen davon, würde ich mich nicht beklagen. Ich habe allerdings keinerlei Ansprüche beim AMS und verstehe deshalb nur nicht, warum sie glauben, so mit mir umgehen zu können. Warum muss ich denn dahin kommen? Ich habe keinerlei Jobangebote bekommen; nicht mal informiert wurde ich, ob ich diese irgendwann bekommen könnte oder was ich noch für Möglichkeiten hätte. Ich musste einen Antrag ausfüllen, weil man das eben so tut, ganz egal, ob es einen Sinn ergibt. Völlige Zeitverschwendung.

Vermutlich (oder hoffentlich) werden wir uns also so schnell nicht wiedersehen, Frau Feldwebel. Falls ihr hingegen irgendeinem tollen Job im Onlinebereich begegnet, bei dem auch Einsteiger erwünscht sind, meldet euch bitte. <3

Beauty Leben

Wishlist 2014

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Jaja, das mit den Collagen muss ich noch üben. Macht aber nix, denn was zählt, ist ja bekanntlich der Inhalt!

Heute wollte ich euch gerne meine derzeitige Wunschliste für das neue Jahr zeigen. Da sind einige Sachen dabei, die ich mir schon sehr lange wünsche und andere, die erst kürzlich hinzugekommen sind. Natürlich sind das nur die materiellen Wünsche – andere wären selbstverständlich deutlich wichtiger. :) Wie ihr euch denken könnt, ist diese Wunschliste für das neue Jahr auf keinen Fall komplett möglich, aber deshalb heißt es ja Wunschliste, stimmts?

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48 Stunden Prag in Worten

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Nachdem ich euch kürzlich die Bilder unseres kleinen Pragausflugs gezeigt habe, soll es heute einfach mal nur Worte geben. Wir waren von Samstagmittag bis Montagnachmittag dort. Hingekommen sind wir diesmal mit dem Bus, da das um ein ganzes Eck günstiger war als mit der Bahn – letztendlich war das wohl die beste Entscheidung überhaupt! Ich kann euch hier die Student Agency empfehlen, bei der nicht nur Studenten mitreisen dürfen. Es ist sehr günstig, das Personal sehr nett und man hat jeglichen Komfort. Mit aktuellen englischen Filmen am Minibildschirm vergehen fast fünf Stunden wie im Flug!

Geschlafen haben wir im Dahlia Inn. Bei Städtereisen ist mir nur wichtig, dass es sauber und günstig ist, ich ein eigenes Bad habe und die Lage einigermaßen okay ist. All das war hier gegeben, die Lage war sogar richtig toll – wobei man sagen muss, dass Prag absolut zu Fuß machbar ist. Die Wege sind nicht so weit, lediglich zur Prager Burg sollte man mit der Straßenbahn fahren, da die Steigungen da doch relativ stark sind und man sich das angesichts von einem Euro pro Fahrt einfach sparen kann.
Wir haben uns jede denkbare Sehenswürdigkeit angesehen, haben der astronomischen Uhr beim Stundenwechsel zugesehen und sind noch einmal über den Weihnachtsmarkt (Anfang Januar!) geschlendert. Essen und trinken kann man in Prag natürlich auch – man sollte sich da meiner Meinung nach aber vorher ein paar Anlaufstellen raussuchen, da zum einen wirklich viel los war und zum anderen manche Restaurants die Touristen doch ganz schön abziehen wollen. Was ich euch wirklich empfehlen kann, ist das Marina Restaurant. Ein Italiener, der sich auf einem Boot auf der Moldau befindet. Die Preise sind wirklich okay, die Kellner sehr umsichtig und was die Hauptsache ist: das Essen ist SO gut! Ich habe außerhalb Italiens selten eine so tolle Pizza gegessen.. allein, wenn ich jetzt dran denke. Noms! Die Atmosphäre am Abend mit Ausblick aufs Wasser ist natürlich auch nicht zu verachten. So ein tolles Ambiente für relativ wenig Geld würde ich mir in Wien auch wünschen. Dicke Empfehlung von mir!

Prag selbst ist eine wirklich schöne Stadt, die ich mir aber viel weitläufiger vorgestellt hatte. Man kann durch die Gegend schlendern und wird an allem vorbeikommen, was man sehen sollte. Das einzige, was mich doch daran erinnert hat, dass Prag eine doch sehr zweigeteilte Stadt ist, sind die vielen Bettler, die man nicht selten aus einer Mülltonne essen sieht. Das habe ich so noch nie gesehen und auch das war eine Seite von Prag, die sich in meine Erinnerung gebrannt hat.

Für die Shoppinggurus unter euch: Prag hat neben Topshop auch mehrere Sephoras im Angebot. Hier findet man Marken wie NARS, Benefit und Too Faced – Urban Decay sucht man aber leider vergebens. Ich fand beide Shops relativ enttäuschend, da die Preise doch um ein Vielfaches höher waren als ich annahm. Da bekommt man die Produkte übers Internet doch günstiger, trotz Versandkosten. Ich habe dennoch ein paar Dinge in Prag eingekauft – die zeige ich euch aber vermutlich noch, sobald meine Softbox ankommt und ich wieder Licht in der Wohnung habe.

Für mich steht fest: ich komme wieder, Prag! Es war toll, dich zumindest kurz kennenzulernen und ein bisschen dem Alltag entfliehen zu können. Danke!