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MEINE DEUTSCHPOETEN

bosse

Deutsche Musik und ich, das hat schon immer gut gepasst. Als ich das erste Mal mit der Schule ins Ausland fuhr, hörte ich das Wir sind Helden Album rauf und runter. “Weck mich auf” von Samy Deluxe war vermutlich der erste Rapsong, der mich wirklich gepackt hat. Mein erstes Konzert, zu dem ich alleine mit dem Liebsten ging, war Clueso in einer kleinen Open Air-Venue in Leipzig. Ich bin mit einem Radiosender aufgewachsen, der sich schon immer sehr der deutschen Musik gewidmet hat, vor allem auch Bands, die kaum irgendwo gespielt wurden. Während ich das schreibe, merke ich erst, wie viele Momente, die sich fest in mein Hirn gebrannt haben, tatsächlich mit deutscher Musik beschäftigen. Es ist einfach Liebe!

Nicht nur, dass ich die Texte verstehe – da habe ich auch im Englischen kein Problem mit. Es fühlt sich aber eben dennoch intensiver und oft auch ehrlicher an, wenn man Musik in seiner Muttersprache hört – besonders in sehr extremen Momenten. Wenn ich sehr wütend bin oder was für die Seele brauche, greife ich oft auf deutsche Musik zurück. Deutsche Künstler gibt es sowieso großartige, aber richtige Deutschpoeten sind eben doch seltener. In den letzten Jahren haben sich dennoch so viele weitere, wirklich tolle Bands und Künstler entwickelt, dass die Szene immer stärker und besser wird. Mainstream hin oder her ist mir dabei wie immer völlig egal, Hauptsache ist, dass es gefällt.

Beim letzten Bosse Konzert im WUK in Wien kam mir dann die Idee: ich brauche eine eigene Playlist, die nur meine liebsten Deutschpoeten beinhaltet. Meine liebsten Juwelen von meinen liebsten Künstlern eben, zusammengepackt in einer kleinen, aber feinen Spotify Playlist. Und dabei kam das folgende heraus!

Wer sie abonnieren möchte, der darf das gerne tun, denn natürlich werde ich sie erweitern! Was auf der Playlist absolut fehlt, ist Clueso, aber da er sich scheinbar gegen Spotify sträubt, hat er da leider Pech gehabt. Wer’s als MP3 hat: Gewinner, Out of Space und Chicago sind wohl meine Top3, obwohl ich mich da kaum festlegen mag.

Ihr habt noch Tipps, die unbedingt auf die Playlist gehören? Nur her damit! (Bitte nicht Wanda oder Bilderbuch.)

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VIER SINGER-SONGWRITER, DIE MAN KENNEN SOLLTE

Jamie Lawson

Musik ist aus seltsamen Gründen kein Teil vieler Lifestyleblogs. Ich habe lange überlegt, ob ich die Kategorie überhaupt weiterführen soll, da die Beiträge die wenigsten Klicks von allen bekommen, aber wisst ihr was? Is mir irgendwie schnuppe. Musik ist so ein großer Teil meines Lebens, dass es einfach Quatsch wäre, wenn auf meinem Blog davon kein Wort stehen würde und da ich momentan viele neue Musiker und Bands (wieder-)entdecke, stelle ich euch heute meine zur Zeit liebsten Singer-Songwriter vor.

Jamie Lawson

Was für ein Typ! Dank Spotify und der großartigen Erfindung der persönlichen Playlist habe ich ihn entdeckt. Wäre vermutlich früher oder später sowieso passiert, da er gerade erst in den UK auf Platz 1 der Albumcharts eingestiegen ist. Er ist der erste, der von Ed Sheeran’s Plattenlabel gesigned wurde und das absolut zu Recht. “Wasn’t expecting that” hat mich so gepackt wie ich das schon lange nicht mehr erlebt habe. Die Konzertkarten für seinen Gig in Wien in ein paar Wochen liegen schon bereit. Wer ihn nicht kennt, sollte das unbedingt ändern – “Cold in Ohio” ist auch großartig.

Philipp Dittberner

Vermutlich für viele kein großer Geheimtipp, da “Wolke 4” in vermutlich jedem deutschsprachigen Radio auf und ab gespielt wurde. War nett und ein guter Ohrwurm, aber auf seinem Album “2:33” sind noch viel bessere Schmuckstücke. Bei mir läuft “Das ist dein Leben” seit Wochen auf Repeat.

Joris

Am Anfang war ich zugegebenermaßen kein Fan, da mir die Nähe zu Philipp Poisel irgendwie auf den Senkel ging. Viele haben’s versucht an ihn heranzukommen, viele sind gescheitert. Joris hat mit seinem Album für mich aber auch bewiesen, dass er mehr als nur ein Poisel-Verschnitt ist. Gute Texte und viel Herz sind wohl die perfekte Mischung. Lieblinge: “Im Schneckenhaus” und “Sommerregen”.

Ryan Adams

War vor seinem Album 1989 für mich kein Name, bei dem mir sofort ein Track einfiel. Wer es aber schafft, ein komplettes Album zu covern und so erfolgreich damit zu sein, verdient meinen vollsten Respekt. Ich liebe 1989 von Taylor Swift und hätte es vermutlich nicht ausgehalten, wenn da etwas schlechtes bei rausgekommen wäre – umso besser, dass es sogar richtig, richtig gut ist! “Out of the Woods” und “All You Had to Do Was Stay” sind meine Favs. Perfekt für den Herbst!

Habt ihr weitere Tipps? Dann immer her damit!

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MUSIC MONDAY #25: Neuentdeckungen

Hier gab’s schon eeeewig keinen #musicmonday mehr. Grund genug, das heute nachzuholen! Ich habe euch wieder mal meine liebsten fünf Neuentdeckungen mitgebracht.

1. Major Lazer ft. DJ Snake & MØ: Lean On

Major Lazer bringen immer mal wieder tolle Sachen raus, aber das hat’s mir richtig angetan. Perfektes Lied zum Frühlingsstart!

2. James Bay – Scars

Dieser Kerl hat’s mir mit seiner Stimme sowas von angetan, das hatte ich ewig nicht mehr. Er könnte tatsächlich das Telefonbuch vorsingen und ich würde es kaufen. Scars ist meine liebste Neuentdeckung von seinem Debütalbum – unbedingt anhören.

3. Against The Current – Gravity

Vorher noch nie von der Band gehört, aber das Lied macht richtig Laune. Geht garantiert nicht mehr aus dem Kopf!

4. Fall Out Boy – Centuries

Okay, ich reise ab und an vielleicht gerne in mein Teeniealter zurück, aber Fall Out Boy haben mich mit Centuries wirklich überrascht. LOVE it.

5. Isbells – Elation

Musik aus Fernsehwerbungen ist oft nicht schlecht, geht einem aber meist schnell auf die Nüsse. Das hier macht aber einfach so viel Freude und nervt überhaupt nicht. Unbedingt auch weitere Sachen von ihnen anhören!

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MUSIC MONDAY #23: TOP 5 NEUENTDECKUNGEN

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Die letzten Wochen habe ich einige Neuentdeckungen gemacht und wahre Schätze entdeckt. Viel zu schade also, um sie nicht mit euch zu teilen!

Gorgon City & Zak Abel – Unmissable

Wowza. Höre ich seit einigen Wochen rauf und runter. In letzter Zeit steh ich viel auf diesen elektronischen Kram, aber der macht einen einfach munter und besteht trotzdem nicht nur aus Unzunzunz. Die Stimmung ist super und obwohl ich im Herbst sonst eher auf ruhige Töne stehe, macht mich der Song einfach glücklich.

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I See MONSTAS – Circles

Noch ein elektronischer Track und so gut. Ich habe von I See MONSTAS vorher noch nie etwas gehört, aber das hier macht in jedem Fall Lust auf mehr. Viel mehr! Wer da stillhalten kann, hat sie nicht mehr alle. Besonders gut, wenn man einen richtig schlechten Tag hat.

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Tonbandgerät – Alles geht

Ach, Tonbandgerät. Sie sind mir in den letzten Jahren schon häufig mal über den Weg gestolpert, aber so richtig super fand ich das alles nicht. Mit Alles geht haben sie mich dafür umso mehr gepackt. Richtig, richtig cool.

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Parov Stelar ft. Graham Candy – The Sun

Parov Stelar dürfte vielen ein Begriff sein, aber bisher ist der auch eher an mir vorbeigehuscht, doch The Sun ist einfach ein super Track. Auch für sonst eher verhaltene Elektrofreunde, wie ich finde.

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Kwabs – Walk

Dürften auch die ein oder anderen schon mal im Radio gehört haben, aber der Typ ist einfach gut. Eine tolle Soulstimme aus Großbritannien mit einem Song, der sofort ins Ohr geht.

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MUSIC MONDAY #22: 1989

Taylor Swift

Taylor Swift war für mich immer ein kleines Rätsel. Schlecht fand ich sie noch nie, aber irgendwie habe ich den Hype um ihre Musik nie verstanden. Bis jetzt.

Schon nach Shake It Off war mir klar, dass ich mir ihr neues Album auf jeden Fall anhören muss. Es trägt den tollen Namen 1989, was zufällig nicht nur ihr Geburtsjahr ist, sondern auch meins. Schon im Vorhinein war der Hype um das Album recht groß. Taylor Swift hat auf ihrem Twitteraccount schon seit Wochen ordentlich die Werbetrommel gerührt und die Fans richtig heiss gemacht auf dieses Album. Sie war sich also ziemlich sicher, dass es richtig gut sein wird. Zu recht!

1989 ist für mich das perfekte Popalbum und das gibt es wirklich sehr selten. Jeder einzelne Song macht Laune, prägt sich schon nach dem ersten Hören ein und ist von vorn bis hinten gut durchdacht. Ich könnte auf Anhieb wirklich keinen Favoriten nennen, weil ich so gut wie alle Songs super finde, aber müsste ich meine Highlights wählen, wären das wohl Welcome To New York, I Wish You WouldBad Blood, Wildest Dreams, Style und New Romance. Aber es sind einfach alle grandios!

Das ist definitiv eines der besten Alben 2014 und für mich eine absolute Überraschung. Macht einfach extrem Laune!

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Photo (c) rwoan (CC BY 2.0)
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MUSIC MONDAY #21: TWIN ATLANTIC

twinatlantic

Ich habe eine neue Bandliebe. Es ist noch ein zartes Pflänzchen, weil ich sie erst vor wenigen Wochen entdeckt habe, aber sie haben mir eines meiner liebsten Lieder in diesem Jahr beschert und haben obendrein vermutlich noch den putzigsten Akzent der Welt. 

Die vier jungen Schotten könnte man vermutlich am besten in die Alternative-Rock-Schiene packen und es ist wohl kein Zufall, dass sie in diesem Jahr 30 Seconds To Mars auf deren Tour begleitet haben, da man sie schon in die gleiche Schublade packen kann, wenn man denn unbedingt eine braucht.
Sie haben in diesem Jahr ihr drittes Studioalbum veröffentlicht und darauf sind einige Schätzchen zu finden. Mein absolutes Lieblingslied ist Brothers & Sisters, aber auch Hold On und Heart And Soul haben es mir sehr angetan. Bei insgesamt 16 Liedern dürfte aber wohl für jeden was dabei sein.

Zu unserem Glück besuchen die Jungs im November unter anderem auch die Arena in Wien und meine Tickets sind so gut wie gekauft. Sie machen außerdem auch in vier deutschen Städten Halt, nämlich in Berlin, München, Hamburg und Köln. Den genauen Tourplan gibt’s hier.

Was haltet ihr von den Jungs? Gut oder gut?

Twin Atlantic
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Photo (c) xlordashx (CC BY 2.0)

 

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MUSIC MONDAY #20: JAMES BAY

jamesbay

Normalerweise sind die Hintergrundsongs bei den diversen Videos auf YouTube immer nicht so der Knaller, aber bei diesem habe ich sofort Shazam angeworfen. Dank dieser grandiosen Technik durfte ich ein paar Minuten später James Bay auf meiner Spotifyliste begrüßen.

Der Singer-Songwriter stammt aus Hertfordshire, UK und hat bei mir damit schon mal voll gepunktet – ich liebe diesen Akzent! Dort ist er recht bekannt und war im September bereits in den UK Charts vertreten. Wenn’s nach mir ginge, sollten den Namen aber viel mehr Leute kennen.

Seine Stimme geht bei mir runter wie Öl und ist besonders in dieser Jahreszeit unglaublich schön. Sein aktueller Song Let It Go ist bisher auch mein liebster, aber alle Lieder des gleichnamigen Mini-Albums haben eine großartige Stimmung und machen unheimlich viel Spaß.

Ich liebe diese Stimme und kenne mittlerweile jedes Video auf YouTube. Sollte er (hoffentlich!) bald mal einen Abstecher nach Wien machen, würde ich mir auf jeden Fall eine Karte schnappen.

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