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Vienna: Beaver Brewing Company

Omnomnom! Zur Freude meines Liebsten, hat sich in Wien in den letzten zwei Jahren einiges getan in Sachen Craft Beer. Man muss nicht mehr umständlich aus Nachbarländern übers Internet ordern, sondern kann in Geschäfte, auf Feste oder in Craft Beer Bars gehen. Wir sind seit Jahren Stammgast im 1516, eine der besten Adressen für selbstgebrautes Bier in Wien. Als wir hörten, dass es im 9. Bezirk das Beaver Brewing gäbe und dieses zudem in den höchsten Tönen gelobt wurde, haben wir das gleich mal ausprobiert.

Zunächst mal: die Einrichtung ist schlicht, aber sehr modern und relativ gemütlich. Ob man Zweiertische unbedingt auch für drei Personen anbieten sollte, würde ich mal verneinen, aber irgendwie hatten wir schon Platz, und da der Rest komplett voll war, war es okay. Für größere Gruppen gibt es große, massive Holztische, was dem Raum sehr viel Gemütlichkeit verleiht.

Die Biere wechseln ziemlich häufig und sind sehr, sehr gut. Einziges Manko: viele der Biere sind leider oft ausverkauft. Ich weiß nicht, ob sie die Menge beim Brauen stets unterschätzen oder mit Absicht sehr wenig brauen, jedoch kam das bei uns beide Male, die wir dort waren, nicht sehr gut an, weil die Auswahl leider deutlich eingeschränkt ist.

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Beim Essen gibt es – so würde ich sagen – das übliche Pubessen: Burger, Sandwiches, Spare Ribs & Co. stehen hier auf der Speisekarte wie überall anders auch. Die Preise sind sehr ähnlich wie im 1516, so bezahlt man für einen Cheeseburger mit Pommes, Dip und Coleslaw knapp 10 EUR, was ich völlig okay finde, da die Portionen wirklich üppig sind und alles sehr frisch schmeckt. Der Burger ist wirklich, wirklich gut und gehört sicher zu den Top 3, die ich in Wien bisher gegessen habe (zum Vergleich: besser als im Flatschers!). Die Pommes sind selbstgemacht und können gegen Aufpreis auch als Süßkartoffelpommes bestellt werden. Einzig bei den Nachtischen würde ich passen, da diese zwar gut, aber (für mein Empfinden) viel zu überteuert sind.

Was den Service angeht, bin ich etwas zwiegespalten. Bei unserem ersten Besuch war unser Kellner zwar anfangs nett, aber einfach überfordert. Als ich mir ein zweites Getränk bestellte, vergaß er es komplett. Nachdem ich dann noch einmal nachhakte, bekam ich nur eine patzige Antwort, dass er jetzt erstmal einen anderen Tisch bedienen muss und später zurückkommt (kam er natürlich nicht). Letztendlich habe ich 30 Minuten auf ein Getränk warten müssen, was angesichts der Größe des Ladens wirklich viel ist. Beim zweiten Besuch hingegen hätte ich mir einen besseren Kellner nicht vorstellen können – überdurchschnittlich freundlich, locker und ruhig. Kommt also vermutlich wirklich einfach drauf an, wen man erwischt.

Fazit: Wer einen richtig guten Burger mit frisch gebrautem Bier will, der sollte dem Beaver auf jeden Fall mal einen Besuch abstatten! Nicht vergessen, vorher einen Tisch zu reservieren.

Beaver Brewing Company
Liechtensteinstraße 69
1090 Wien
www.beaverbrewing.at

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Vienna: Said the Butcher to the Cow

Schon ewig hatten wir vor, den Butcher mal auf Herz und Nieren zu testen, nachdem man vom Hype nach der Eröffnung förmlich überrollt wurde. Leider gab es da aber massig andere Interessenten und vor drei Wochen Wartezeit war nie ein Tisch frei, weshalb wir uns letztendlich doch immer für ein anderes Restaurant entschieden haben. Diesen Monat war es jedoch endlich soweit und wir kehrten nach “nur” 1,5 Wochen Wartezeit endlich auf einen (hoffentlich) sehr leckeren Burger ein.

said the butcher to the cow

Was mir persönlich sofort in den Sinn kam, als ich durch die Tür trat: dieser Laden würde auch perfekt nach Berlin passen. Er wirkt irre hip, ist toll eingerichtet und hat diese besondere After-Work-Stimmung, die einen runterkommen lässt. Zugegeben, entspannen kann man sich beim Essen nicht wirklich, da es einfach immer voll ist. Sehr, sehr voll. Wer sehr eng gestellte Tische überhaupt nicht abkann, wird sich nicht lange dort aufhalten können, aber die Inneneinrichtung macht das für mich irgendwie wieder wett.

Wir bestellten alle den (Bacon-)Cheeseburger mit Fries und selbstgemachtem Ketchup (11,30 EUR), der auch schon nach zehn Minuten serviert wurde. Alle Zutaten waren sehr frisch und es war toll angerichtet. Ich persönlich mag normale Pommes einfach sehr viel lieber als Potato Wedges, aber sie waren dennoch selbstgemacht und das hat man auch geschmeckt! Das Fleisch war sehr saftig, aber recht stark gepresst, was meiner Begleitung sehr gut gefiel – ich selbst mag die Konsistenz lieber, wenn man noch merkt, dass es Hackfleisch ist. Der Bun war einen Hauch zu knusprig, aber dennoch viel besser als der Durchschnitt, den man in Wien oft auf dem Teller hat. Was ich wirklich zusätzlich empfehlen kann, ist die Knoblauchsauce: ist nicht teuer und schmeckt wahnsinnig gut zum Burger!

Der Butcher ist außerdem bekannt für seine große Gin-Auswahl, weshalb meine Begleitung den auch unbedingt noch probieren wollte – ich selbst blieb beim Milchshake (noms!). Auch hier sind die Preise ziemlich pfeffrig, aber vom Geschmack her waren sie begeistert.

Größtes Plus des Besuches: man wird sehr lieb behandelt und hat wirklich das Gefühl, dass hier jeder Gast zählt. Bei sehr gehypten Läden ist es leider oft so, dass hier einfach die Masse jegliche persönliche Note raubt, das war hier aber absolut nicht so. Man wurde mehrfach gefragt, ob alles passt, ob man Feedback für sie hat oder einfach noch zusätzliche Wünsche – selbst ein kurzes Pläuschchen war drin, obwohl wirklich sehr viel los war. Das ist in Wien absolut selten und hat mich deshalb umso mehr gefreut – so läuft gute Gastronomie nämlich!

Fazit: nicht günstig, aber wenn man dann mal einen Tisch erhascht, fühlt man sich sehr wohl und bekommt auch einiges für sein Geld geboten. Deshalb: bis bald, lieber Butcher!

 

… said the butcher to the cow
Opernring 11
1010 Wien
butcher-cow.at

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Vienna: Pure Living Bakery

Vor einigen Wochen packte uns die Lust und wir wollten frühstücken gehen. Nach mittlerweile über sechs Jahren in der Großstadt war es tatsächlich erst das zweite Mal, dass wir das gemacht haben. Ich liebe es, auswärts zu frühstücken, die Preise in Wien für ein normales Frühstück hingegen weniger.

Wir wohnen circa drei Gehminuten von der Pure Living Bakery im 7. Bezirk entfernt und hatten schon eine ganze Weile vor, ihr mal einen Besuch abzustatten. Es sieht schon von außen sehr hübsch aus und ist immer gut besucht, was eigentlich für sich spricht.

Pure Living Bakery

Die Karte lässt keine Wünsche offen. Frische Bagels, eine große Auswahl an verschiedenen Kuchen, Pancakes, Gebäck und vieles mehr werden täglich angeboten. Ich hatte mich für eine heiße, weiße Schokolade mit Marshmallows entschieden sowie für drei Pancakes mit Nutella (wenn schon, denn schon!). Die Schokolade war ein Traum (mit 4,40€ jedoch auch ein recht teurer), die Pancakes hingegen weniger. Sie wirkten leider nicht frisch zubereitet, sondern aufgewärmt, was ich beim Preis für 5,50€ doch recht schwach finde. Einen der drei Pancakes konnte ich leider nicht mal beißen, da er so dermaßen hart war. Schade!

Mein Freund hatte da deutlich mehr Glück und schwärmt noch immer von seinem Bagel mit Parmaschinken, Rucola und Cream Cheese (5,90€). Dieser war sehr frisch und super lecker. Auch der Cappuccino war gut, aber 3,70€ ist auch hier recht happig.

Pure Living Bakery

Der Laden an sich ist wirklich toll. Zusammengewürfelte Möbel, sehr modern und typisch für den 7. Bezirk. Alles ist wirklich sehr gemütlich und auch die Bedienung ist sehr lieb, was mich dazu bringt, dass ich auf jeden Fall nochmal zum Frühstück vorbeischauen werde. Die Pancakes werde ich zwar nicht mehr nehmen, aber das Bagelerlebnis will ich unbedingt auch noch haben!

Wer nicht in der Nähe des 7. Bezirks wohnt, es aber dennoch ausprobieren will, kann übrigens auch in die andere Filiale in der Nähe vom Schönbrunner Schloss vorbeischauen.

 

Pure Living Bakery Downtown
Burggasse 68
1070 Wien
http://www.purelivingbakery.com/

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VIENNA: LANE & MERRIMAN’S

lanemerrimans
Vor einigen Wochen war ich das erste Mal im Lane & Merriman’s, da ich bis dato sehr gute Dinge gelesen hatte und unbedingt mal den Burger dort ausprobieren wollte. 

Der Laden an sich ist recht überschaubar und teilweise für mich zu sehr darauf ausgelegt, nur Getränke auszuschenken. Wirklich gut essen kann man an den vorderen Tischen meiner Meinung nach nicht, weshalb ich sehr froh war, dass wir den Tisch doch noch wechseln konnten. Wir bestellten den Burger mit dem selbstgemachten Bun und den hausgemachten Pommes, zwei Bier und eine Rosenlimonade. Die Getränkeauswahl ist uns allgemein sehr positiv aufgefallen, da es gute Biere zur Auswahl gab und sie preislich auch im okayen Bereich lagen.

Als die Burger kamen, fiel uns recht schnell auf, dass die Portion zwar ausreichend war, aber dennoch ist der Preis von 12,50€ schlichtweg zu teuer für das, was man bekommt. Geschmacklich war alles okay, aber sowohl der Burger als auch die Pommes hätten noch ein bisschen Hitze vertragen. Ich mag meinen Burger zwar medium, aber nicht fast komplett roh und für 12,50€ erwarte ich einfach mehr.

Wirklich positiv aufgefallen ist mir allerdings die Bedienung, die sehr bemüht und freundlich war – da machte es auch nichts, wenn ein Bier mal nicht vorrätig war, da einem sofort gute Alternativen angeboten wurden.

Fazit: das Ambiente ist okay, Bedienung und Getränkeauswahl waren super, aber die Burger ließen für den Preis sehr zu wünschen übrig. Ich werde vermutlich nicht nochmal hingehen. Solltet ihr einen sehr guten Burger ausprobieren wollen, könnt ihr euch schon mal auf meinen nächsten Beitrag zu diesem Thema freuen. ;)

Lane & Merriman’s
Spitalgasse 3

1090 Wien
www.laneandmerrimans.com

 

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VIENNA: FLATSCHERS BISTROT & BAR

Auch wenn über das Flatschers auf diesem Blog noch nicht gesprochen wurde, ist es mein zweitliebstes Burgerlokal. Es liegt sehr zentral, das Personal ist das vermutlich freundlichste Wiens und das Essen ist jedes Mal unfassbar lecker. Leider wissen das auch sehr viele andere Leute, weshalb man dort ohne Reservierung nicht sehr weit kommt. Das muss aber nicht immer etwas Schlechtes sein, denn so kam ich endlich mal dazu, das relativ neue Baby von Andreas Flatscher kennenzulernen: sein Bistrot.

Nur ein paar Schritte entfernt von seinem Restaurant gibt es nun das Bistrot, welches ein paar Schätze der normalen Speisekarte anbietet, aber auch französische Spezialitäten. Alles ist ein wenig feiner, aber immer noch sehr gemütlich und recht erschwinglich. Hauptaugenmerk der Speisekarte sind vor allem die zig verschiedenen Steaksorten und diverse Muschelgerichte, aber auch drei Burgersorten haben es auf die Speisekarte geschafft.

flatschersbistrot

Da ich kein Meeresfrüchtefan bin, kann ich über die Qualität nicht viel sagen. Die Gerichte an sich klingen jedoch vielversprechend und da ich denke, dass man in Wien nicht ganz so einfach an gute Muscheln kommt, würde ich jedem raten, es einfach mal auszuprobieren. Schlecht gegessen habe ich beim Flatschers noch nie, weshalb ich darauf schwören könnte, dass sie sicher gut zubereitet werden.

Viel lieber mag ich Fleisch. Fleisch in einem Bun ist noch besser, weshalb ich mich auch im Bistrot für den Cheeseburger entschieden habe. Die Portion ist für sehr hungrige Leute genau richtig – man wird in jedem Fall pappsatt den Laden verlassen. Ich weiß nicht, ob es nur Zufall war, aber dieser Burger war so unglaublich gut, dass er die im Restaurant sogar noch übertroffen hat. Das Fleisch war sehr zart, genau richtig gebraten und den Käse hat man gut herausgeschmeckt, was oft ein Problem bei anderen Burgerrestaurants ist. Saucen sind super, aber man sollte noch etwas vom Burger an sich schmecken, nicht nur Sauce. Als Beilage gibt es Pommes dazu, welche hausgemacht sind und auch in einer ordentlichen Menge kommen. Gemeinsam mit dem Aioli wird das Essen einfach nur zum Traum. Definitiv die besten Pommes der Stadt, da lass ich mich nicht von abbringen!

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Mit 13,50€ ist der Cheeseburger zwar kein Schnäppchen, aber ab und an kann man sich das gönnen, denke ich. Die Qualität ist sehr gut, vieles ist hausgemacht und sowas schmeckt man auch.

Wer sich für Steak begeistern kann, dem kann ich das Flatschers auch nur empfehlen. Meine Schwiegerfamilie bestellt fast immer Steak, wenn wir dort sind und es ist immer perfekt gebraten, zart und hat einen tollen Geschmack.

Fazit: Auch das Bistrot ist der absolute Knaller und ich finde es irgendwie schön anzusehen, wie Andreas Flatscher die Kaiserstraße allmählich für sich übernimmt. Derzeit entsteht zwischen dem Bistrot und dem Restaurant schon wieder ein neues Baby von ihm: die Flotte Charlotte. Ein Currywurstlokal in Wien mit deutscher Musik und deutschem Bier? Ich bin gespannt! Ich hoffe nur, dass er bei der Auswahl des Personals genau so entscheidet wie bisher, denn dann komme ich auf jeden Fall auch auf ne Currywurst vorbei.

Flatschers Bistrot & Bar
Kaiserstrasse 121
1070 Wien
http://www.flatschers.at/

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VIENNA: 1516 THE BREWING COMPANY

Exterior of 1516 - best brewpub in Vienna

Dieser Beitrag sollte eigentlich schon vor Jahren erscheinen, musste aber warten, da ich es immer wieder vergessen habe, ein Foto zu schießen. Nachdem ich nun in der Zwischenzeit mehrmals dort war und es immer wieder verplant habe, musste mir flickr helfen, denn eigentlich dürfte es die Wien-Kategorie auf diesem Blog gar nicht geben, so lange ich mein Lieblingsrestaurant nicht vorgestellt habe!

Das 1516 liegt im ersten Bezirk, nicht unweit von der Oper und ist ein wahrer Tourimagnet, vor allem bei Amerikanern. Die Kellner sprechen alle fließend Englisch und bedienen deshalb auch selten in Deutsch. Es gibt typisches Pubessen und selbstgebrautes Bier, weshalb es immer wieder neue Bierspezialitäten im Angebot gibt. Die Preise sind für die Lage sehr okay und es gibt im Sommer auch einen Gastgarten, wo reichlich Leute hinpassen, deshalb gehe ich auch selten in andere Restaurants, wenn ich gerne draussen sitzen möchte. Es ist sehr ruhig, mit Schirmen überdacht und einfach urgemütlich!

Fragt man mich nach dem besten Burger in Wien, dann findet man den eindeutig im 1516. Er wird mit Cheddar, einer unfassbar guten BBQ-Sauce (für das Rezept würde ich einiges tun!), Aioli und Cocktailsauce serviert und auch die Pommes sind seeeehr lecker. Die Portion ist mehr als ausreichend und liegt mit 10,50€ auch bei den üblichen Preisen in Pubs. Wem Burger nicht so liegt, dem empfehle ich das Chicken Fontina Sandwich – ein gegrilltes Hühnerfilet-Sandwich mit Aioli, Salat und leckerem Käse, welches mit Wedges serviert wird (9,90€). Auch die Spareribs aus dem hauseigenen Smoker sollen aber nicht zu verachten sein und sind für die Portion auch verhältnismäßig preiswert (15,40€).

Solltet ihr mal in Wien sein oder auch hier wohnen, dann probiert das 1516 unbedingt mal aus! Bisher habe ich jeden meiner Gäste dorthin geschleppt und alle wollten beim nächsten Besuch wieder hin. Besonders ab 19 Uhr sollte man aber immer reservieren, da es dann sehr voll wird. Der Service hat mich übrigens noch nie enttäuscht – alle sind sehr flink, freundlich und es wird auch nie am Personal gespart. I like!

1516 The Brewing Company
Schwarzenbergstraße 2
1010 Vienna
www.1516brewingcompany.com

 

Photo | Ethan Prater (CC BY 2.0)

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VIENNA: PIZZA MARI

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Pizza Proscuitto Crudo mit extra Ruccola und Parmesan, 9,80 EUR

In Wien eine gute und italienische Pizza zu bekommen, ist nicht sonderlich leicht. Wenn man Freunde und Bekannte nach Tipps fragt, kommen immer die gleichen Antworten, unter anderem auch Pizza Mari. Nun war es endlich soweit und wir haben es ausprobiert!

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Pizza Margharita mit extra Pilzen, 7,50 EUR

Wir haben Pizza Salame, Pizza Margharita mit extra Pilzen und Pizza Prosciutto Crudo mit extra Ruccola und Parmesan ausprobiert, sowie die Panna Cotta con Lamponi. Der erste Eindruck ist erst einmal recht ernüchternd, da das Ambiente wirklich alles andere als einladend ist. Von außen schon recht unscheinbar und auch nicht zentral gelegen, wird man innen nicht gerade vom Gegenteil überzeugt. Alles wirkt sehr kahl und lädt nicht zum langen Verweilen ein. Das war uns jedoch schon vorher klar, da ich mir einige Bewertungen zum Restaurant durchgelesen hatte und dieser Punkt von jedem bemängelt wurde. Ich weiß nicht genau, warum man daran nichts ändert, aber sie scheinen mit dem Essen zu überzeugen, da jeder Tisch reserviert war.

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Auf der Speisekarte stehen 13 verschiedene Pizzen, Oliven, abends ein kleiner Salat und einige Desserts. Die Auswahl ist also recht klein, aber ausgewogen und war für uns ausreichend. Viele Gäste holen sich die Pizzen nach telefonischer Bestellung auch einfach nur ab und nehmen sie mit nach Hause – definitiv eine gute Möglichkeit, wenn man in der Nähe wohnt!

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Die Pizzen waren alle lecker und die Zutaten qualitativ wirklich hochwertig und frisch. So richtig italienisch war der Boden nicht, da er doch etwas knuspriger und dünner hätte sein müssen – was mich aber wirklich gestört hat, war, dass alle drei leider am Boden etwas verbrannt waren.

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Pizza Salame, 9,10 EUR

Ich fand den Besuch gut, aber ich bin mir nicht sicher, ob es ein wirkliches Muss ist. Ich war vor einigen Wochen bei der Pizzeria I Carusi in 1070 Wien und war dort deutlich zufriedener, da man für 2-3 Euro deutlich mehr geboten bekommt. Für mich müsste Pizza Mari gar nichts am Essen ändern, sondern vor allem am Ambiente oder am Preis. Wenn sie so minimalistisch bleiben wollen und man eben nur kurz zum Essen hingehen soll, müsste man definitiv etwas an den Preisen ändern. Diese finde ich, vor allem für das Ambiente und die vergleichbar “kleine” Pizza, doch ziemlich gesalzen! Außerdem solltet ihr aufpassen, wenn ihr euch an den Preisen auf der Webseite orientiert – diese sind mittlerweile etwas angestiegen und sollten daher dringend aktualisiert werden. Was ich aber wirklich positiv anmerken möchte, war die sehr rasche und vor allem freundliche Bedienung!

Habt ihr Pizza Mari schon ausprobiert?

Pizza Mari
Leopoldsgasse 23a
1020 Wien
www.pizzamari.at